Sicherungskopie des erweiterten ext2-/ext3-SuperBlocks finden

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Wenn der primäre ext2-/ext3-Superblock beschädigt ist, kann das Dateisystem nicht eingebunden (mounted) werden.

Wenn der normale Superblock korrupt ist, wird fsck nach einen alternativen Superblock suchen. Aber um einen von ihnen zu finden kann scheitern. Die Position der Backup-Superblöcke ist von der Blockgröße des Dateisystems abhängig. Diese Größe ist im Superblock gespeichert. Daher ist sie während der Suche nach einen Backup-Superblock nicht bekannt. Um nach ihnen zu suchen, führe TestDisk aus, wähle im Menü Advanced die Partition aus und wähle Superblock.

Der Superblock enthält alle Informationen über die Konfiguration des Dateisystems. Die primäre Kopie des Superblocks ist gespeichert bei einem Offset von 1024 Byte vom Start der Partition und ist für das Einbinden (mounting) des Dateisystems essentiell (unentbehrlich). Da es so wichtig ist, sind Sicherungskopien des Superblocks in Blockgruppen überall im Dateisystem gespeichert. Die erste Version von ext2 (Revision 0) speichert eine Kopie am Start jeder Blockgruppe, zusammen mit den Sicherungen des/der Gruppenbezeichnungsblockes/blöcke. Dieses kann einen beträchtlichen Speicherplatz für große Dateisysteme verbrauchen. Spätere Revisionen können wahlweise die Nummer der Sicherungskopien nur durch das setzen der Sicherungen in bestimmten Gruppen reduzieren (es ist das Merkmal sparse superblock). Die gewählten Gruppen sind 0, 1 und setzen sich um ein Mehrfaches von 3, 5 und 7 fort.

Der von TestDisk gegebene Wert kann jetzt verwendet werden, um dein ext2/ext3 Dateisystem mit fsck zu reparieren. Wenn TestDisk einen Superblock bei Blocknummer 24577 und einer Blockgröße von 1024 Bytes gefunden hat, führe folgendes aus

/sbin/fsck.ext3 -b 24577 -B 1024 /dev/hda1

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